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Heilsteine
Allgemeines zu den Heilsteinen Was ist Steinheilkunde? Steineheilkunde ist die Möglichkeit, mit Hilfe von Steinen die körperliche und seelische Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Muß man an die Wirkung glauben, um Resultate erzielen zu können? Nein, Steine wirken auch bei Skeptikern und Ungläubigen. Gute Resultate wurden auch bei Kleinkindern, Tieren und sogar Pflanzen erzielt. Nur bei der Behandlung von seelischen Problemen sollte der ernsthafte Wunsch nach Veränderung vorhanden sein - Steine wirken hier nur unterstützend. Der Mensch kann nahezu alle Veränderungen in dieser Richtung abblocken; da nützt auch der beste Stein nichts. Wie wirken Steine? Steine senden bestimmte Schwingungen aus, die wiederum auf bestimmte Organe oder seelische Bereiche einwirken. Was kann man mit Steinen heilen? Diese Frage läßt sich nicht abschließend beantworten, da die Steinheilkunde eine recht junge Wissenschaft ist und noch nicht vollständig erforscht wurde. Momentan werden Steine von Heilpraktikern unterstützend bei Akupukturen oder Bachblütentherapien verwendet. Man kann nachgewiesenermaßen bestimmte Krankheiten heilen oder zumindest lindern - nicht jedoch Naturgesetze außer Kraft setzen und z.B. verändertes Erbgut (Erbkrankheiten) heilen. Woher kommt die Steinheilkunde? In aller Kürze: die Ursprünge liegen hauptsächlich in Indien, Griechenland, Chaldäa, Rom, Mesopotamien und Ägypten. Seit jeher wurden Steine zumindest unterstützend zur Heilung von Krankheiten eingesetzt. Früher glaubten viele Völker, daß auch Steine lebendig wären und bestimmte Fähigkeiten besitzen, die man sich zunutze machen konnte. Leider ist dieses Wissen mit fortschreitender Zivilisation immer mehr in Vergessenheit geraten, wurde als "Magie" oder "Teufelswerk" in Verruf gebracht. Erst seit wenigen Jahren wird die Wirkung von Steinen ernsthaft erforscht. Wie findet man den passenden Stein für sich? -empirisch: aufgrund guter Erfahrungen von Menschen mit demselben Problem - intuitiv: "aus dem Bauch heraus" aus verschiedenen Steinen denjenigen auswählen, der einen momentan am meisten anspricht - analytisch: hier ist viel Grundwissen nötig. Sowohl die betreffende Person als auch der Stein werden genau analysiert (d.h. aufgrund der genauen Lebenssituation der Person wird ein Stein ausgesucht, der aufgrund seiner Farbe, seiner Entstehungsweise, seines Mineralstoffgehaltes und seiner Kristallstruktur dieser Person am ehesten entspricht) - energetisch: hierbei wählen das Unterbewußtsein und der Körper den Stein aus; dazu gibt es verschiedene Methoden wie z.B. Pendeln oder chinesische Meridiantests. - zufällig: Steine, die man geschenkt bekommt, gefunden hat, ect. haben meist die Funktion, etwas bestimmtes mitteilen zu wollen, was mit den ursprünglichsten Absichten und Wünschen der betr. Person zu tun hat. Es lohnt sich, darauf einzugehen! Grundsätzlich sollten aber immer nur stärkende Steine ausgewählt werden, keine schwächenden, so gut wie der Stein auch erscheinen mag.
Anwendungsweisen
Tragen - Stein direkt am Körper mit sich führen, z.B. in Form eines Kettenanhängers Auflegen - Stein auf bestimmte (betroffene) Körperstellen legen Aufstellen in der Umgebung - je nach Raumgröße mehrere und/oder größere Steine, die im Raum verteilt werden Steinkreise - mehrere gleichartige oder verschiedene Steine werden im Kreis ausgelegt, in diesem Kreis entsteht eine besondere Atmosphäre, die man ruhig sitzend o. liegend auf sich wirken lassen kann (hier entscheidet jeder für sich, wie groß der Kreis sein soll und wie lange man sich darin aufhalten möchte) Meditation - hierbei werden Steine unterstützend auf Stirn oder andere Körperteile aufgelegt, oder sie werden ruhig betrachtet, in der Hand gehalten und angeschaut, ect. Essenzen - Heilsteine über Nacht in Wasser einlegen; ihre Wirkung geht dabei auf die Flüssigkeit über. Die Einnahme des Wassers führt zu einer raschen Ausbreitung der Wirkstoffe im Körper (schneller u. effektiver als beim Auflegen ect.) Man kann auch die Steine in den Mund nehmen. Achtung, nur nichttoxische Steine verwenden! Steine mit hohem Metallgehalt sind grundsätzlich nicht zur Herstellung von Essenzen (bzw. zum "in-den-Mund-nehmen") geeignet (z.B. Hämatit, Pyrit, Magnetit, ect.) Elixiere - sind noch intensiver wie Essenzen; sie werden hergestellt, indem man die Steine z.B. nach der Bachblütenmethode hergestellt oder monate- oder gar jahrelang in Alkohol einlegt. Elixiere können auch aus giftigen Mineralien hergestellt werden - dies sollte aber Fachleuten überlassen werden, die genaue Kenntnisse über die Steine haben.
Größe, Qualität und Form der Steine
Qualität: Ein Stein, der die typischen Merkmale und Eigenschaften des Minerals am ausgeprägtesten und typischsten besitzt, ist qualitativ hochwertiger und wirkt auch intensiver wie ein qualitativ minderwertiger Stein. Größe: große Steine wirken intensiver wie kleine; die Reichweite ihrer Strahlung nimmt mit der Größe zu. Form: die größte Strahlung haben die Steine an den Kanten (Rohsteine oder geschliffene Kristalle). Geschliffene Steine (Trommelsteine, Kugeln u. andere runde Formen) strahlen nicht so stark, dafür aber gleichmäßig und werden als harmonisch und sanft empfunden. Prinzipiell kann man mit jedem Mineral heilen - nur, wenn der Stein zu winzig und kaum noch sichtbar ist oder die Qualität so schlecht ist, das er kaum noch als das betr. Mineral zu identifizieren ist, dann ist die Wirkung mehr als fraglich.
Reinigung und Pflege der Steine
Die Reinigung der Steine umfaßt drei Schritte, 1. entladen 2. reinigen 3. aufladen 1. Entladung: Abspülen der Steine unter fließendem Wasser. Manche Steine laden sich bei der Verwendung statisch auf und erwärmen sich dadurch (Bernstein, Gagat) oder werden magnetisch (Turmalin) - diese Aufladung läßt sich unter fließendem Wasser abwaschen. 2. Reinigung: Steine speichern Informationen der Person, die sie verwendet hat - auch schlechte wie z.B. über die behandelten Krankheiten oder über Emotionen. Diese Informationen laden sich mit der Zeit immer wieder neu auf und lassen sich nicht so einfach löschen. Zum vollständigen Löschen der Informationen kann man den Stein auf eine Amethyst-Druse auflegen - nach längerem Tragen einen Tag lang, nach kurzem Gebrauch reicht ca. 1 Stunde. Der Stein kann jedoch auch unbeschadet länger auf der Druse liegen. Wenn man nicht im Besitz einer Amethyst-Druse ist, kann man Steine auch mittels Salz entladen. Doch Vorsicht! Direkter Kontakt der Steine mit Salz hat bei vielen Steinen zur Folge, daß sie verblassen, die Oberfläche angegriffen wird oder sich gar verändern (wertvollem Opal wird durch Salz Wasser entzogen, wodurch er zum wesentlich weniger wertvollen Chalcedon wird). Man sollte den Stein in eine kleine Glasschale legen, welche dann in eine größere, mit Salz gefüllte Schale gestellt wird. So hat der Stein keinen direkten Kontakt mit dem Salz und wird trotzdem gereinigt. Man kann zusätzlich noch mineralarmes Wasser auf den Stein gießen, um die Reinigung zu beschleunigen (mineralarm aus dem Grund: macht keine unschönen Kalkränder auf dem Stein). Nach wochenlangem Tragen genügen hier 4-6 Stunden Reinigung; nach kurzem Auflegen etwa 15 Minuten. Bitte den Stein nicht länger wie nötig mit Salz reinigen - dies laugt ihn aus und er verliert an Wirkung. (Das Wasser wird jedesmal gewechselt, das Salz kann monatelang verwendet werden). Von anderen Methoden der Reinigung ist abzuraten - z.B. Einlegen in Salz (Folgen s.o.), Vergraben (Steine können durch die im Boden enthaltenen Säuren angegriffen werden) oder Reinigen im Feuer (Steine zerspringen, verbrennen oder schmelzen). 3. Aufladen: Steine können im Sonnenlicht aufgeladen werden, allerdings empfiehlt sich hierzu das Sonnenlicht bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Mittagssonne hat eine eher entladende Wirkung; dunkle u. schwarze Steine können zu heiß werden und zerspringen und auch bei Bergkristall ist es ratsam, diesen nicht in volles Sonnenlicht zu legen - er bündelt Licht ebenso wie eine Lupe und entfacht womöglich ein Feuer). Pflege: Steine, bes. Kristallgruppen und Drusen bitte nur abstauben. Wenn es doch einmal nötig sein sollte, die Mineralien abzuwaschen, dann nur mit Wasser (Seife u. andere Reiniger können u.U. den Stein angreifen) - am besten mit mineralarmem Wasser, um "Wasserflecken" zu vermeiden. (geschrieben von AS) |